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Neu von Winfried Berner:
"Change!" 15 Fallstudien zu Sanierung, Turnaround, Prozessoptimierung, Reorganisation und Kulturveränderung
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Winfried Berner:
"Bleiben oder Gehen"
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Mailing: Geheimtipp für Mitarbeiter- und Kundenkommunikation
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Als private Briefkastenbesitzer werden wir mit Mailings
zugeschüttet insbesondere wenn wir leichtfertig
den Verdacht erweckt haben, zu einer kaufkräftigen Zielgruppe
zu gehören. Innerhalb von Unternehmen hingegen werden
Mailings kaum genutzt. Dabei können sie auch im Change
Management eine wirkungsvolle Methode der Kommunikation sein:
Gerade weil sie ungebräuchlich sind, erzielen sie bei
geschicktem Einsatz hohen Aufmerksamkeitswert.
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Im Gegensatz zu Rundschreiben
sind Mailings personalisiert entweder nur in Adresse
und Anrede oder auch in den Inhalten. Als Privatleute haben
wir uns so sehr an personalisierte Mailings gewöhnt,
dass wir allenfalls noch darüber frozzeln: "Diese
Massendrucksache, sehr geehrter Herr Meier, richtet sich an
Sie ganz persönlich ..." Trotzdem kommen sie, gemessen
in Sofortentsorgungsquote und Antworthäufigkeit, besser
an als Wurfsendungen "An alle Haushaltungen". Wenn
auch der Inhalt personalisiert sind, die Angebote also gezielt
auf unsere tatsächlichen Interessen zugeschnitten sind,
verbessert sich die Resonanz spürbar. (Was in Deutschland
allerdings aus Datenschutzgründen schwierig ist.)
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- Personalisierte Nachricht
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Mehr Interesse durch "Personalisierung" |
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Auch unternehmensintern findet es mehr Aufmerksamkeit, wenn
Sie nicht bloß ein Rundschreiben mit der Anrede "Sehr
geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" in Ihrem Postfach
finden, sondern einen an Sie persönlich adressierten
Umschlag, der ein Schreiben enthält, in dem Sie mit Ihrem
Namen angesprochen werden selbst wenn dahinter vermutlich
eine Serienbrieffunktion steht. Im Kontext des Change Management
lohnt es sich daher, darüber nachzudenken, ob sich der
Zusatzaufwand für die personalisierte Methode nicht lohnt.
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Mailings, die auch in ihrem Inhalt personalisiert sind, sind
unternehmensintern sogar relativ leicht zu realisieren. Zum
Beispiel können auf diese Weise Abteilungen, Unternehmensbereiche,
Funktionen oder Hierarchieebenen gezielt angesprochen werden.
Was natürlich nur dann Sinn macht, wenn man den unterschiedlichen
Zielgruppen tatsächlich unterschiedliche Dinge mitzuteilen
hat dann aber macht es sehr viel Sinn. Dann erhalten
die einen Brief, in dem steht: "Für den Vertrieb
bedeutet das, ..." und die anderen lesen: "Für
die Produktion bedeutet das..."
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Mit Vorsicht zu genießen ist die Variante, Mailings nicht an das Postfach im Haus, sondern an die Privatanschrift zu versenden. Wenn die Mitarbeiter im ersten Moment einen "blauen Brief" vermuten oder die private Zusendung für sie nicht nachvollziehbar ist, kann das auch erschrockene oder gereizte Reaktionen auslösen. "Please respect our privacy!", lautete eine deutliche Abfuhr, die wir uns vor Jahren auf ein solches Mailing eingehandelt haben. Dennoch würde ich Mailings an die Privatadresse nicht
völlig verwerfen. Nur muss dieses Vorgehen erstens in
die Unternehmenskultur und zweitens zum Anlass passen. Wenn
es zum Beispiel um die Einbeziehung der Familien geht, etwa
bei der Einladung zu einem Mitarbeiter-Fest, ist dieser Weg
durchaus angebracht. Rein unternehmensinterne Themen hingegen
gehören auch in die unternehmensinterne Post.
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- Mailings an die Privatadresse
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Mailings an Kunden und Lieferanten |
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| Für die Kommunikation
mit Kunden und Lieferanten ist ein Mailing oft genau der
richtige Weg zum Beispiel dann, wenn es darum geht,
sie über stattfindende Veränderungen zu informieren
oder um sie "vorzuwarnen", dass es etwa wegen
der Umstellung von Systemen im Zuge einer Integration
für eine Übergangszeit zu Problemen kommen kann. Wobei dringend zu empfehlen ist, dies zu tun – vor allem bei Veränderungen, die für den Kunden beunruhigend oder irritierend sein könnten. Denn niemand hat es gern, in der Luft zu hängen und nicht zu wissen, wann die zugesagte Lieferung wirklich kommt oder wie es mit einem wichtigen Produkt weitergeht.
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- Information über Veränderungen
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Solche Mailings an Kunden sind auch eine gute Strategie, um
möglichen Angriffen von Wettbewerbern zuvor zu kommen
(bzw. sie abzuwehren). Denn in den nächsten Jahren dürfte
es deutlich häufiger vorkommen, dass Wettbewerber die
Umstrukturierungen eines Konkurrenten als Chance zum Angriff auf Kunden, Vertriebskanäle und Mitarbeiter nutzen
Vorboten aus den USA sind bereits zu erkennen. Wenn ihre Kunden
aber schon von Ihnen selbst, also aus erster Hand, wissen,
dass es für eine begrenzte Übergangszeit etwas holpern
kann, sind sie sehr viel weniger anfällig für von
Konkurrenten ausgestreute Gerüchte wie etwa, dass Ihr
Haus größere Probleme hätte, deren Tragweite
noch gar nicht abzusehen sei. Allerdings müssen die Termine,
die Sie ihn Ihrem Mailing genannt haben, dann auch eingehalten
oder unterboten werden.
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- Prävention gegen Angriffe
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