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Neu von Winfried Berner:
"Change!" 15 Fallstudien zu Sanierung, Turnaround, Prozessoptimierung, Reorganisation und Kulturveränderung
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Winfried Berner:
"Bleiben oder Gehen"
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Projekt-Website: Zeitnahe und umfassende Information im
Intranet
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Für größere Change Management-Projekte
lohnt es sich oft, eine eigene Website im Intranet einzurichten
möglichst zeitnah, informativ und aktuell. Idealerweise
enthält sie auch ein Diskussionsforum, einen FAQ-Bereich
("Frequently Asked Questions") und eine (aktuelle!)
Rubrik "Latest News / Neueste Nachrichten". Allerdings
sollten Sie den Aufwand hierfür ist nicht unterschätzen:
So mal eben nebenher lässt sich so etwas nicht machen
dafür muss eigens Kapazität bereitgestellt
werden.
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- Eigener Auftritt im Intranet
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Genau das kann in mittelständischen Unternehmen zum Problem werden, wenn es darum geht, das
Budget für eine solche Projekt-Website genehmigt zu bekommen.
Denn Vorstände und Geschäftsführer gehören
oft noch der Generation an, die noch nicht mit PC und Internet
aufgewachsen sind. Von daher sind sie in der Gefahr, dieses
Instrument eher als überflüssigen Modegag zu verstehen.
Die Antwort auf die klassische Frage "Bringt das wirklich
etwas?" ist ein dreifaches Ja. Erstens, weil
es ein Symbol dafür ist, dass das Unternehmen mit der
Zeit geht; zweitens, weil es eine Ermutigung für diejenigen
im Unternehmen ist, die auf Modernisierung und Veränderung
drängen, drittens und vor allem, weil dies eine schnelle,
umfassende und flexible Methode der Information ist. |
- Lohnt sich das? - Aber ja!
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So eine Website hat ihre eigenen Spielregeln. Das beginnt
mit der Spannung zwischen Aktualität und dauerhafter
Gültigkeit. In der physischen Welt ist für das eine
die Zeitung oder das Rundschreiben "zuständig", für das andere das Handbuch
oder die Dokumentation. In der Website muss beides integriert
werden und auffindbar sein, ohne sich zu einem unübersichtlichen
Gewirr zu vermischen.
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Dies kann z.B. durch eine Portal-Seite mit dem fast schon
zum Standard gewordenen dreispaltigen Aufbau erreicht werden:
Die (breite) mittlere Spalte bietet aktuelle Informationen
(u.U. mit nur kurz angerissenen Beiträgen, von denen
aus man sich mit der Taste "mehr" zu tiefergehenden
Informationen klicken kann), die linke Spalte liefert eine
Übersicht über die Themenschwerpunkte der Site,
und die rechte Spalte konzentriert sich auf Highlights und
besondere Themen.
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So wichtig es ist, eine übersichtliche Struktur zu anzubieten,
damit sich die Nutzer zurecht finden und die Seite nicht frustriert
verlassen, so wenig sollte man sich vornehmen, technisch und
formale perfekte Sites ins Netz zu stellen. Denn jede Art
von Feinarbeit kostet Zeit. Und Zeit kostet Aktualität.
Wie man aber aus der einen oder anderen perfekt gestalteten Werkzeitung lernen kann, die
wegen mangelnder Aktualität und Relevanz kaum Leserresonanz findet, hat gerade bei der internen
Kommunikation Aktualität einen sehr viel größeren Stellenwert
als die optische Gestaltung im Gegensatz zu Lifestyle-Zeitschriften.
Denn eine Information, die alle Insider längst (besser)
wissen, löst auch bei hinreißender Gestaltung allenfalls
gelangweiltes Schulterzucken aus.
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- Schnelligkeit vor Perfektion
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Ihre Projekt-Website sollte sinnvollerweise in das Intranet
Ihres Unternehmens eingebunden werden. Deshalb sollten Sie
Ihre Pläne frühzeitig mit den hierfür verantwortlichen
Personen diskutieren, zum einen um zu erfahren, welche Spezifikationen
eingehalten werden müssen oder sollten, zum anderen um
zu besprechen, ob und in welcher Form im Intranet auf Ihre
Seiten aufmerksam gemacht werden kann. Unter Umständen
können Sie dort auch Unterstützung bei der Realisierung
Ihres Vorhabens bekommen.
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Ein entscheidender Erfolgsfaktor für eine Projekt-Website
ist gutes internes Marketing. Das gilt besonders für
"Push-Projekte",
bei denen der Informationsbedarf des Projekts deutlich großer
ist als das Informationsbedürfnis der Mitarbeiter. (Einfacher
ist es bei "Pull-Projekten":
Dort genügt es, die Website bekannt zu machen; dann rufen
sie die Leute von sich aus auf, weil sie ein brennendes
Interesse an den Informationen haben.) |
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Denn während man einen Newsletter,
der einem ins Postfach gesteckt wird, wohl oder übel
zur Kenntnis nehmen muss, gibt es bei einer Website keine
solche Zwangsläufigkeit. Eine Website muss man aktiv
aufrufen, und das tut man in der Regel nur, wenn man erstens
von ihr weiß und sich zweitens etwas von ihr verspricht
und sei es auch nur etwas Zerstreuung oder die Befriedigung
von Neugier. Wenn Sie Besucher wollen, müssen deshalb
Sie auf Ihre Website aufmerksam machen zum Beispiel
durch Links auf vielbesuchten Seiten im Intranet, aber auch
durch Hinweise auf internen Memos (Fußzeilen!), E-Mails
(in der Signatur) und natürlich auf allen geschriebenen
Unterlagen wie auch durch penetrante Hinweise in der mündlichen
Kommunikation.
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Dazu eine nette Anekdote: Der Leiter eines Projekts hatte
es sich angewöhnt, bei wirklich jeder Gelegenheit penetrant
auf die Projekt-Website hinzuweisen. So auch zum wiederholten
Male in einer Lenkungsausschuss-Sitzung. Als daraufhin einer
der Bereichsleiter genervt "Nicht schon wieder!"
dazwischen rief, sagte der Projektleiter trocken: "Ich
werde das so lange wiederholen, bis auch Sie unsere Website
besucht haben!" Worauf der Bereichsleiter, der offenbar
nicht wusste, dass solche Überprüfungen gar nicht
möglich waren, resigniert meinte: "Also gut, ich
schau mir's an!"
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Doch mit Marketing allein ist es nicht getan. Besucher auf
die Website zu locken, ist nur dann ein dauerhafter Erfolg,
wenn sie wieder kommen. Mit "Einmal-und-nie-wieder"-Besuchern
ist nichts gewonnen. Das jedoch ist nicht mehr eine Sache
des Marketing, sondern eine der Substanz: Wenn ich beim ersten
Besuch zu dem Ergebnis gekommen bin, dass sich der Besuch
nicht lohnt, dann hilft auch kein Marketing mehr.
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- Es geht um regelmäßige Besuche(r)
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Wenn Sie gar möchten, dass die Leute regelmäßig
auf Ihre Website schauen, müssen Sie ihnen immer wieder
Neues bieten nach der einfachen Regel: Erkennbare (!)
Aktualisierungen sollten etwas häufiger vorgenommen werden
als die Besuchsfrequenz, die Sie sich wünschen. Auf diese
Updates können Sie in der gleichen Weise aufmerksam machen
wie auf die Website selbst.
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- Sichtbare Aktualisierungen
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