Werbemittel: Erinnerungsimpulse mit ermutigender Rückwirkung
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Kugelschreiber, Notizblöcke, Buttons und Kaffeehaferln
mit dem Projekt-Logo, Anstecknadeln, Poster und T-Shirts mit
sinnigen Aufdrucken ob das alles einen messbaren Nutzen
für den Erfolg eines Veränderungsprojekts hat, da
bin ich mehr als skeptisch. Auch überzeugte Fans von
Werbemitteln behaupten nicht, dass solche Accessoires das
Verhalten von Menschen verändern. Ihr Nutzen liegt darin,
so wird argumentiert, dass sie ein Projekt ins Bewusstsein
bringen und es immer wieder in Erinnerung rufen.
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Mag sein, dass mancher Mitarbeiter überhaupt erst anhand
des neuen Kaffeehaferls von dem Change Management-Projekt
erfährt ob dies ein brennendes Interesse an weiteren
Informationen auslöst, bleibt dennoch fraglich. Nach
meinen eigenen Erfahrungen kreisen die Gespräche eher
darum, ob die Accessoires etwas hermachen und ob sie zur Zierde
des eigenen Schreibtischs gereichen könnten. Viele Werbegeschenke
landen bei Kindern oder Enkeln oder anderen Verwertern, denen
es nicht so drauf ankommt. Und so manches farbenfroh bedruckte
T-Shirt fand schließlich bei der Wagenwäsche, Wohnungsrenovierung
oder im Wochenendhäuschen Verwendung, und das nicht einmal
auf dem Körper.
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Auch die Sache mit den regelmäßigen Erinnerungsimpulsen ist mit Vorsicht zu genießen. Schauen Sie sich doch einmal rund um den eigenen Schreibtisch um. Wie viele der dort versammelten "Erinnerungsimpulse" registrieren Sie überhaupt noch? Wie häufig haben Sie in letzter Zeit bei der Firma gekauft, deren Kugelschreiber Sie aufbrauchen? Es macht wenig Sinn, auf "unterschwellige Wahrnehmung" zu hoffen. Aus der Tatsache, dass etwas im Bewusstsein keine erkennbaren Spuren hinterlassen hat, folgt noch lange keine unbewusste Beeinflussung. Oder denken Sie über die Firma mit dem Kugelschreiber wirklich positiver als über deren Konkurrenz? Und falls ja: Sind Sie ganz sicher, dass es an deren Kugelschreibern liegt? |
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Positive Rückwirkung auf die eigenen Mitstreiter
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Mehr Aufmerksamkeit verdient ein ganz anderer Aspekt,
nämlich die Rückwirkung von Werbemitteln auf die
eigenen Leute. Jeder Außendienst-Mitarbeiter freut sich
und fühlt sich bestätigt, wenn er im Büro des
Kunden "seine" Accessoires wiederfindet. Das gibt
ihm das Gefühl von Akzeptanz und einer guten Geschäftsbeziehung.
So beflügelt, geht er positiver und mit weniger Ängsten
auf den Kunden zu und erfährt "wie durch
ein Wunder" auch ein positiveres Echo. In ähnlicher Weise kann es ermutigend auf Ihre Mitstreiter in einem Veränderungsprojekt wirken, wenn sie allüberall in der Firma "ihre" Requisiten entdecken. Gerade für die Unsicheren kann das wirklich eine wertvolle Bestätigung sein und so ihr Engagement und ihre Überzeugungskraft verstärken.
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- Ermutigung der eigenen Leute
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Wenn Sie Werbemittel unter diesem Aspekt einsetzen wollen,
müssen Sie bei deren Auswahl auf größtmögliche
"Sichtbarkeit" im Unternehmen achten. Das heißt,
T-Shirts sollte man nur dann verteilen, wenn gewährleistet
ist, dass sie bei irgendwelchen Events auch getragen werden
und mit großformatigen Fotos dafür gesorgt
ist, dass die Erinnerung daran nicht binnen weniger Tage verblasst.
Die gewählten Accessoires müssen sich erstens für
eine sichtbare Platzierung anbieten, und sie müssen zweitens
den ästhetischen Stil und Geschmack des Hauses treffen.
Denn sonst wird der teure Kalender höchstens im Kopierraum
aufgehängt, um einen Fleck an der Wand zu verdecken.
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Und wie kommen Sie an geeignete Werbemittel, wenn Sie sich für deren Einsatz entschieden haben? Fragen Sie im Einkauf
nach. Die werden bis zum Abwinken mit bunten Katalogen beworfen.
Aber vergessen Sie bei der Auswahl die alles entscheidende
Frage nicht: Sieht das ins Auge gefasste Ding wirklich so
gut aus, dass es wenigstens für ein paar Monate Verwendung
finden wird und zwar so, dass es im Unternehmen sichtbar
ist?
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