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Neu von Winfried Berner:
"Change!" 15 Fallstudien zu Sanierung, Turnaround, Prozessoptimierung, Reorganisation und Kulturveränderung
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Winfried Berner:
"Bleiben oder Gehen"
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Klimakurve: Höhen und Tiefen und wie man sie managt
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Was in keinem Lehrbuch über Projektmanagement
steht, ist, dass Veränderungsprojekte immer auch ein emotionales
Abenteuer sind. In manchen Phasen kommt man so gut voran, dass man
kaum umhin kann, sich für genial zu halten – und völlig unrealistische
Erwartungen an den weiteren Verlauf entwickelt ("Euphorie-Phasen").
In anderen Phasen kommt eine Komplikation zur anderen, bis man schließlich
das Gefühl hat, völlig versagt zu haben und an der unmittelbar bevorstehenden
Katastrophe schuld zu sein.
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Die Entdeckung der "Change Curve", also eines systematischen und
(in den Grenzen sozialwissenschaftlicher Prognosen) vorhersagbaren
Verlaufs der Stimmung bei Change Management-Vorhaben geht, soweit
ich weiß, auf meine frühere Kollegin Jeanie Daniel Duck (The Boston
Consulting Group) zurück. Sie bemerkte Ende der achtziger Jahre,
dass sowohl Krisen
als auch rasante Fortschritte in Change Management-Projekten nicht
zufällig verteilt sind, sondern bevorzugt in ganz bestimmten Projektphasen
auftreten. (Amüsant beschrieben in ihrem Buch "The Change Monster";
2001.)
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Jeanie Ducks "Change Curve"
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Das deckt sich voll mit meinen eigenen Erfahrungen aus zahlreichen
Veränderungsprozessen. Es gibt tatsächlich einige charakteristische
Stellen, wo Hochs und Tiefs auftreten. Die Grafik zeigt einen typischen
Verlauf:
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Wenn man diese Zyklen einmal erkannt hat, dann genügt gesunder
Menschenverstand, um ihre Gefahrenstellen zu erkennen: In den Euphorie-Phasen
Selbstüberschätzung und Leichtsinn – da einem ohnehin alles in den
Schoß fällt, meint man, es locker angehen lassen zu können; in den
Krisenphasen Mutlosigkeit, Katastrophen-Phantasien
und Resignation – da ohnehin alles den Bach hinunter geht, lohnt
es sich auch nicht mehr zu kämpfen.
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Am Anfang stehen Zweifel – und Hoffnungen
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Ob der Startpunkt der Klimakurve im Positiven oder im Negativen,
das heißt in optimistischer oder in pessimistischer Erwartung liegt,
hängt von den Vorerfahrungen
des Unternehmens mit Veränderungsprozessen sowie von seiner Veränderungsbereitschaft
und Veränderungsfähigkeit ab. Je nach Vorgeschichte starten manche
Projekte durch wie eine Rakete, andere brauchen eine ganze Weile,
bis sie auf Touren kommen, wieder andere müssen erst einmal eine
Phase des Zweifelns und des Sich-Vergewisserns überwinden. Einzelne
kommen auch gar nicht in Gang, sondern schmieren ab, bevor sie richtig
mit der Arbeit begonnen haben.
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Dass am Beginn eines Projekts bei den Beteiligten gemischte Gefühle
– oftmals mehr Befürchtungen als positive Erwartungen – stehen,
ist nicht ungewöhnlich. Typische Gedanken von Teilnehmern vor dem
Kickoff-Meeting sind zum Beispiel:
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"Ob da wirklich etwas Brauchbares herauskommen
wird? Schön wäre es ja, aber die Erfahrung spricht dagegen."
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"Hoffentlich kommen da nicht wieder Berater
mit so einer spinnerten Idee, die dann in der Praxis nicht
funktioniert!"
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"Ob sich der ganze Aufwand auch wirklich lohnt?
Wahrscheinlich steht eh fest, was für eine Lösung herauszukommen
hat!"
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"Hoffentlich werden nicht diese oder jene
Themen untersucht! Da haben wir nämlich eine Leiche im Keller
..."
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"Ich glaube, mein Chef findet das gar nicht
so gut, dass ich da mitarbeiten soll. Ich halte mich mal lieber
zurück."
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In aller Regel werden solche Bedenken nicht ausgesprochen – aber
auf das Klima wirken sie sich natürlich trotzdem aus. Und nicht
nur die Teammitglieder machen sich solche Gedanken, sondern auch
die Führungskräfte und Mitarbeiter der Bereiche, die von dem Projekt
betroffen sind.
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Erste Euphorie und erste Krise
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Trotz aller Anlaufschwierigkeiten kommt nach dem Start meistens
eine Phase, wo die Projektteams – zum Teil mit Erstaunen und freudiger
Überraschung – feststellen, dass in den Teams offen diskutiert und
Probleme beim Namen genannt werden, dass ihre Bestandsaufnahme
wirklich zu Erkenntnissen führt und dass sich daraus brauchbare
Ansatzpunkten und Ideen für Veränderungen entwickeln lassen. Das
löst eine gewisse Euphorie aus: Halb verduzt, halb beglückt entdecken
sie – oder meinen es zumindest -, den Schlüssel zur Veränderung
der Welt entdeckt zu haben. Und sind hingerissen von ihrer Genialität.
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In der anfänglichen Euphorie wird häufig versäumt, so schnell wie
möglich erste Erfolge
zu realisieren. Oftmals ergeben sich nämlich schon bei der Bestandaufnahme
Gelegenheiten für Verbesserungen, mit denen man nicht bis zur Umsetzungsphase
warten muss, sondern die man sofort einfahren kann. Solche "Quick
Hits" sind, wenn sie konsequent realisiert wurden, für
alle Zweifler ein deutlicher Beleg für den Nutzen des Projekts.
Werden sie hingegen verpasst, hat man später, wenn die Stimmung
sich gedreht hat, der Kritik, dass das Projekt bislang zwar viel
Aufwand gekostet, aber keinen Nutzen gebracht hätte, wenig entgegen
zu halten.
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Diese erste Euphorie trägt gewöhnlich eine Weile, zumal die Ergebnisse
der Bestandsaufnahme im Allgemeinen kaum zu bestreiten sind und
deshalb auch kaum bestritten werden, sieht man von dem mehr oder
weniger heftigen Gegenwehr der betroffenen Bereiche ab. In dieser
Euphorie machen gerade junge Projektleiter und Berater
oftmals den Fehler, die Ergebnisse ihrer Bestandsaufnahme recht
unsensibel vorzutragen und damit diejenigen, die für das Geschäft
verantwortlich sind, vor den Kopf zu stoßen. Die können sich im
Augenblick kaum wehren, weil sie den vorgetragenen Kritikpunkten
inhaltlich nicht widersprechen können. Doch es bleiben Kränkungen
zurück – und offene Rechnungen.
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Die werden beglichen, wenn es einige Wochen später um Lösungsvorschläge
geht. Dann schlägt das Imperium zurück und führt gnadenlos, mit
kaum verhohlenem Triumph vor, wie wenig Projektteam und Berater
das Geschäft verstanden haben: "Es ist eben nicht alles so einfach,
wie sich Klein Moritz das vorstellt." Damit ist die erste Krise
da: Ein Konflikt zwischen den Projektteams und der Linie über das
Lösungskonzept ("Konzeptkrise").
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Erste Krise ("Konzept-
krise")
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Show-Down oder Lösungssuche?
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Dreh- und Angelpunkt der Krise ist, aus welcher Perspektive die
Vorschläge betrachtet werden – und welchen Zweck die Kritik verfolgt
( Finalität). Würde man sie unter dem
Blickwinkel betrachten, welche neuen Ideen und kreativen Lösungsansätze
sie enthalten, kämen vermutlich eine ganze Reihe nützlicher Gedanken
zum Vorschein. Will man die Vorschläge jedoch zu Fall bringen und
sucht deshalb das Haar in der Suppe zu finden, dann kann man sicher
sein, dass man bei genügender Ausdauer auch eines oder mehrere findet.
Denn so gut ein Vorschlag auch immer sein mag: Wenn Fachleute an
einer Sache Fehler, Mängel und Angriffspunkte finden wollen, dann
finden sie welche.
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Suche nach Fehlern
und Mängeln
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Genau diese destruktive Mängelsuche aber ist in vielen Unternehmen
die vorherrschende Tendenz. Das ist zum einen die Rache für die
Kränkungen aus der Bestandsaufnahme. Zum anderen aber ist es auch
Abwehr dagegen, dass Außenstehende – womöglich sogar Nichtfachleute
– sich anmaßen, den Fachleuten Vorschläge zur Verbesserung ihrer
Arbeit zu machen. Offenbar macht Erfahrung Menschen prinzipiell
konservativ und veränderungsfeindlich. Je länger jemand ein Geschäft
schon betreibt und je besser er sich darin auskennt, desto mehr
ist er fast zwangsläufig überzeugt davon, den "einen besten Weg"
zu kennen – und ihn weitgehend umgesetzt zu haben. Alles, was von
außen kommt, kann dann eigentlich nur noch eine "Verschlimmbesserung"
sein, die zum Besten des Unternehmens abgewehrt werden muss.
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Abwehr gegen Veränderungen
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An diesem ersten Tiefpunkt scheitern viele Projekte (
Projektabbruch).
Denn weder Projektleiter und Projektteams noch die Geschäftsleitung
haben ja normalerweise die obige Grafik im Kopf, aus der hervorgeht,
dass die Klimakurve auch wieder nach oben gehen kann. Stattdessen
erleben sie mit Entsetzen, dass die Stimmung von Tag zu Tag weiter
in den Keller rutscht – und extrapolieren diese negative Trendlinie
in die Zukunft. Infolgedessen gehen sie davon aus, unmittelbar auf
eine unabwendbar Katastrophe zuzusteuern; diese Katastrophen-Phantasien
nehmen vielen Verantwortlichen in dieser kritischen Phase den Mut
und lassen sie resignieren.
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Wie gravierend sich diese
Konzeptkrise tatsächlich auswirkt,
hängt von drei Dringen ab: Erstens vom Grad der entstandenen Polarisierung,
zweitens von der Fähigkeit der Projektleitung, mit der Krise mutig
und konstruktiv umzugehen, drittens von der Bereitschaft der Geschäftsleitung,
nötigenfalls schnell und entschlossen einzugreifen. Je tiefer die
Polarisierung zwischen Projekt und Betroffenen, desto schwieriger
ist die Situation. Trotzdem sollten die Projektverantwortlichen
das Problem nicht einfach nach oben delegieren, sondern die Krise
nach Möglichkeit selbst lösen. Das wird ihnen um so besser gelingen,
je deutlicher die Geschäftsleitung von Anfang an gemacht hat, dass
sie nicht an "Sieg-Niederlage-Spielchen" interessiert ist, sondern
an konstruktiven Problemlösungen.
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Schlüsselrolle der
Geschäfts-leitung
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Dennoch muss die Geschäftsleitung schnell und entschlossen eingreifen,
wenn sich abzeichnet, dass die Projektleitung die Krise nicht binnen
weniger Tage in den Griff bekommt. Denn längeres Zuwarten würde
das Problem verschärfen und das Projektteam weiter entmutigen. Der
erste Schritt kann dann sein, hinter den Kulissen das eine oder
andere eindringliche Vier-Augen-Gespräch mit den Beteiligten
zu führen. Wenn das nicht ausreicht, ist es ratsam, sehr rasch eine Krisensitzung mit allen Beteiligten
(oder, falls das zu viele wären, mit den Hauptbeteiligten) zu führen,
notfalls unter Absage anderer Termine oder auch am Abend (
Dramaturgie). Dort muss dann verhandelt
werden, "bis weißer Rauch aufsteigt".
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Aufwind und Umsetzungskrisen
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Ob der "Turnaround" gelungen ist, erkennt man daran, ob sich Projektteams
und Linie danach gemeinsam und einigermaßen konstruktiv auf die
Suche nach umsetzbaren Lösungen machen. Wenn dies der Fall ist,
steigt die Klimakurve bald wieder an. Die positive Entwicklung wird
dadurch verstärkt, dass alle Beteiligten die Erfahrung machen, dass
sich bei allseitigem guten Willen doch sehr viel mehr sinnvolle
Lösungen finden lassen als man während und nach der Krise befürchtet
hatte.
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Oftmals wird in dieser Periode jedoch bereits der Keim der nächsten
Krise gelegt. Das liegt einerseits an den vielen "Teufelchen im
Detail", andererseits aber auch daran, dass die betroffenen Bereichen
bei der gemeinsamen Weiterarbeit oftmals mit gezinkten Karten spielen.
Sie bemühen unzählige "Sachzwänge", die teils real sind, teils aber
auch aufgrund von Ängsten
und Eigeninteressen vorgeschoben
werden. Hinter diesem mühseligen Kampf ums Detail droht die ursprüngliche
Idee des Projekts verloren zu gehen. Was zur Folge haben kann, dass
das Projektteam innerlich resigniert und nur noch lustlos weiter
arbeitet, weil es seine Vorschläge und Gedanken nicht mehr wiedererkennt
und infolgedessen auch kaum noch motiviert ist, die Umsetzung weiter
voranzutreiben. In solchen Fällen erlebt man zuweisen eine seltsame
Diskrepanz zwischen der offiziellen Berichteestattung, die das Projekt
aus ausgesprochen erfolgreich erscheinen lässt, und einer spürbar
gedrückten Stimmung bei den scheinbar "erfolgreichen Veränderern".
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Diese "Umsetzungskrise" entwickelt sich in der Regel schleichend;
sie ist weniger greifbar als die erste, ähnelt eher einer Durststrecke
mit ungewissem Ende. Dramatische Zuspitzungen sind in dieser Phase
selten – es gibt sie allenfalls dann, wenn der eingeschlagene Lösungsweg
mit den Interessen einflussreicher Personen oder Bereiche kollidiert
( Macht), oder wenn
die umgesetzten Lösungen sich als unbrauchbar erweisen. Doch im
Normalfall hat man es hier nicht mit einem einzigen klar definierten
Problem zu tun, sondern mit einer Vielzahl kleinerer, die jeweils
für sich nicht wirklich entscheidend wären, aber in ihrer Summe
entmutigend und demoralisierend sind.
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Infolgedessen ist die Umsetzungskrise zwar unspektakulärer, aber
schwerer zu bewältigen. Im Gegensatz zur Konzeptkrise führt sie
selten zu einem Projektabbruch
– eher zu einem "Versanden" oder allmählichen Einschlafen
des Projekts, das sich daraus erklärt, dass nach einiger Zeit einfach
niemand mehr Lust hat, weitere Anstrengungen zur Umsetzung zu machen.
Doch bestimmt der Verlauf dieser Umsetzungskrise in hohem Maße darüber,
was von dem Projekt bleibt – sowohl in der Sache als auch in der
Bewertung des Projekts durch Beteiligte und Unbeteiligte. Wenn Projekt-
und Geschäftsleitung zulassen, dass allzu viele Sachzwänge berücksichtigt,
zu viele faule Kompromisse gemacht und viele Ideen nur halbherzig
umgesetzt werden, dann helfen auch noch so heftige Lobpreisungen
des Projekterfolgs nichts; dann geht das Projekt als Misserfolg
in die Veränderungsgeschichte des Unternehmens ein – und damit in
die Vorerfahrungen
für das nächste Projekt.
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Durststrecke mit
Langzeitwirkung
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Deshalb lässt es sich nicht vermeiden, dass sich Projekt- und Geschäftsleitung
in dieser Phase ein Stück in die Details einmischen müssen – jedenfalls
dann, wenn sie spüren, dass die Klimakurve nach unten weist. Vor
allem aber müssen sie dafür sorgen, dass die gesteckten Veränderungsziele
nicht aus den Augen verloren werden, und darauf dringen, dass die
angestrebten quantitativen und qualitativen Ergebnisse tatsächlich
erreicht werden (
Change Controlling).
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© 2002 Winfried Berner – vollständige oder auszugsweise Wiedergabe, gleich in welcher Form, honorarpflichtig und nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung / Zitate im üblichen Umfang mit Quellenangabe gemäß wiss. Zitationsregeln zulässig. Näheres siehe Nutzungsbedingungen.
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