Die Umsetzungsberatung

Methoden der Veränderung

Info-Markt: Die interaktive Massenveranstaltung

 

Umfangreiche Präsentationen vor großem Publikum haben den Nachteil, dass es kaum möglich ist, mit den Teilnehmern ins Gespräch zu kommen. Infolgedessen kann man sich nie so ganz sicher sein, ob man die Leute wirklich erreicht hat und wie viel hängen geblieben ist. Umgekehrt ist es bei großen Change Management-Projekten oft nicht möglich, die große Zahl von Mitarbeitern auf unzählige überschaubare Workshops aufzuteilen. Für solche Fälle ist ein Info-Markt genau das richtige Kommunikations-Instrument: Er ist in der Lage, große Teilnehmerzahl und interaktives Vorgehen zu verbinden.

  • Interaktives Vorgehen trotz vieler Teilnehmer

Der Trick dabei ist, sowohl die Teilnehmer als auch die zu vermittelnden Inhalte in vier bis (maximal!) fünf etwa gleich große Teile aufzuteilen. Im Rhythmus von etwa 45 Minuten wechseln die Gruppen dann von Station zu Station, so dass nach vier (bzw. fünf) Wechseln jeder Teilnehmer alle Themen kennen gelernt hat. Voraussetzung dafür ist, dass die Themen der einzelnen Stationen nicht aufeinander aufbauen, denn das Konzept funktioniert nur, wenn die Teilnehmer an jeder beliebigen Station einsteigen können.

  • Aufteilung in "Portionen"

Wandern von Station zu Station

 

Da an den Stationen in der Regel lebhafte Diskussionen stattfinden, wird eine viel intensivere Auseinandersetzung mit den Inhalten erreicht als in den üblichen Frontalveranstaltungen. Besonders wertvoll ist, dass hier Fragen direkt gestellt und beantwortet werden können. Auf diese Weise können Einwände direkt aufgegriffen, Missverständnisse ausgeräumt und viele Vorbehalte beseitigt werden.

  • Lebhafte Diskussionen

Zweckmäßig ist, den Info-Markt mit einem kurzen Einführungsvortrag einzuleiten, der nicht nur einen Gesamtüberblick gibt, sondern die Teilnehmer auch mit dem Ablauf vertraut macht. Es kann sinnvoll sein, diese beiden Anliegen durch verschiedene Personen abzudecken: Ein Vorstandsmitglied, Projektleiter oder hochrangiger Linienmanager gibt den fachlichen Überblick und unterstreicht die Bedeutung des Themas; der Moderator erläutert den Ablauf.

  • Einführungs-vortrag

Ebenso empfiehlt es sich, den Info-Markt mit einer kurzen, aber eindrucksvollen Plenumsitzung abzuschließen. Dort sollten keine neuen Informationen mehr vermittelt werden – davon haben die Teilnehmer zu diesem Zeitpunkt genug. Vielmehr sollte es eine kurze, motivierende Rede eines Top-Managers sein, der die vorhandene Stimmung aufgreift und sie nach vorne in Richtung Zukunft orientiert.

  • Schlussplenum

Als Tüpfelchen auf dem i kann eine kürzere künstlerische oder kabarettistische Einlage dienen, wenn sie zum Thema passt und professionell gemacht ist. So haben wir zum Beispiel einmal einen "Narren" (dargestellt durch einen bestens vorbereiteten Kabarettisten) eingesetzt, der all die unausgesprochenen Themen des Veränderungsprozesses ansprach und dem Vorstand so die Chance zu treffenden Antworten gab. (Wobei der Vorstand ganz schön ins Schwitzen geriet, weil der Kabarettist, einmal in Schwung, auch einige unabgesprochene Fragen stellte.) Lachen und Ernsthaftigkeit sind kein Gegensatz – sie können sich gegenseitig unterstützen.

  • Künstlerische Einlagen

Wie Sie einen Info-Markt organisieren, lesen Sie im Leitfaden Info-Markt.

 


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