Die Umsetzungsberatung

Die Umsetzungsberatung

Statistik: Zahlen, Daten und Fakten zur Website https://www.umsetzungsberatung.de

 

Auf wie viele Besucher kann eine Website hoffen, die sich ausschließlich dem Change Management widmet, einem kleinen, wenn auch wichtigen Spezialgebiet der Unternehmensführung? Als unsere Website Ende 2001 ihren ersten "Boom" erlebte und über 5.000 Besucher pro Monat verzeichnete, waren wir stolz wie die Schneekönige – und überdies so kühn, auf regelmäßige 10.000 Besucher zu hoffen. Ähnlich ging es uns, als sie im Oktober 2003 erstmals die 20.000 Besucher überschritt. Den bisherigen Spitzenwert erreichte unsere Website im März 2020 mit über 262.515 Besucher und über 574.000 Seitenaufrufen. Mit rund 2,7 Millionen Besuchern und 7,2 Millionen Seitenaufrufen (Gesamtjahr 2019) hat sich die Website längst als führende Wissensbasis im deutschsprachigen Teil des weltweiten Netzes etabliert.

  • Experiment mit ungewissem Ausgang
  • Besucherzahl auf deutlich über 200.000 pro Monat angestiegen

     

    Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung von Besucherzahlen und Seitenaufrufen:

    Besucherzahlen auf über 200.000 pro Monat gestiegen

    Abb. 1: Entwicklung der Besucherzahlen (Oktober 2003 – Dezember 2019; Basis: Logfile-Auswertung; Mittelwert von Webalizer und WebLogExpert 9.51, unter Ausschluss von Spidern und Suchmaschinen. Die blauen Balkenaufsätze stellen die Zugriffe auf das Ende 2016 eingestellte Diskussionsforum dar.)

  • Immer noch wachsende Besucherzahlen
  • Bis Ende 2015 sah es so aus, als würden sich die Besucherzahlen bei zwischen 60.000 und 90.000 Besuchern pro Monat einpendeln; das entsprach rund 200 bis 300.000 Seitenzugriffen monatlich. Was den kontinuierlichen Anstieg der letzten Jahre ausgelöst hat, dafür haben wir ebenso wenig eine Erklärung wie für den kurzen scharfen Einbruch Ende 2017. Mal sehen, wie es weitergeht.

  • Maximum in Sicht?
  • Der Hauptgrund für diese hohen und immer noch wachsenden Zugriffszahlen ist sicherlich, dass nicht nur die Homepage selbst, sondern auch viele Einzelseiten eine hervorragende Positionierung in den wichtigsten Suchmaschinen und insbesondere bei Google genießen. Insgesamt kommt die Struktur dieser Website den Suchmaschinen offenbar entgegen: Sie besteht aus zirka 350 Fachartikeln, die jeweils in sich abgeschlossen eine bestimmte Fragestellung rund um Change Management und Kulturveränderung behandeln. Viele davon sind in den großen Suchmaschinen für ihre jeweiligen Schlagworte exzellent positioniert: 52 Artikel rangieren bei Google für das jeweilige Schlagwort auf Platz 1, insgesamt 80 auf den Plätzen 1 bis 3 und insgesamt 115 auf den Plätzen 1 bis 10 (Stand März 2019).

    Infolgedessen kommt nur ein relativ kleiner Anteil unserer Besucher durch den "Haupteingang", also über den Aufruf der Homepage – die allermeisten springen aus ihrer Suchmaschine heraus direkt die sie interessierende Seite an. Und finden dort offenbar, was sie gesucht haben: Google berücksichtigt für seine Platzierung ja den "Content" und die Nutzerzufriedenheit und lässt Seiten "aufsteigen", die hier besonders gut abschneiden. (Die Zufriedenheit lässt sich auch ohne Befragung aus dem Nutzerverhalten ableiten: Wenn viele Besucher eine Seite zum Beispiel ausdrucken und/oder nach einem längeren Aufenthalt dort ihre Recherche einstellen, dann scheinen sie dort gefunden zu haben, wonach sie suchten.)

  • Exzellente Positionierung in Suchmaschinen
  • Unsere "Charts": Die populärsten Seiten

     

    Die meisten Seitenaufrufe ziehen die Zitate sowie die Rezensionsdatenbank auf sich: Insgesamt 316.634 mal wurde im Jahr 2019 auf die Zitate zugegriffen, insgesamt 86.312 auf die Rezensionen. Allerdings gilt hier die Besonderheit, dass diese Zahlen die Summe sämtlicher Aufrufe von Einzelrezensionen bzw. Zitaten darstellen, sodass diese Zahlen nicht direkt mit den Aufrufen von Einzelseiten vergleichbar sind. Doch die meistgefragten Fachartikel stoßen durchaus in ähnliche Regionen vor:

  • Zitate und Rezensionen weit vorn
  • Top 20 Fachartikel
    Abb. 2: Die Top Zwanzig Fachartikel (Gesamtjahr 2019)

  • Top 20 Fachartikel
  • Im wahrsten Sinne des Wortes "einsam an der Spitze" lag im Jahr 2019 das Stichwort Betriebsübergang. Als arbeitsrechtliche Fragestellung ist dies zwar sicher kein fachfremdes Thema, aber es gehört auch nicht der Schwerpunkt dieser Website. Doch ich habe immer den Standpunkt vertreten, dass zu den Anforderungen an Change Manager (Platz 16) auch ein Grundwissen zu arbeitsrechtlichen Fragen zählt. Eine Besonderheit der arbeitsrechtlichen Artikel ist, dass sie ein Konjunkturbarometer darstellen: Während sich in der Endphase eines konjunkturellen Booms wie anno 2019 die Fusionen und Übernahmen häufen und damit auch das Interesse am Thema Betriebsübergang, ist mit der Corona-Krise ab März 2020 das Stichwort Kurzarbeit nach oben geschnellt, gefolgt von den Themen Sozialplan und Sozialauswahl.

  • Arbeitsrechts-
    Seiten
  • Insgesamt wurden die Arbeitsrecht-Seiten in den letzten Jahren aber von anderen Themen aus der Spitzengruppe verdrängt, insbesondere von (organisations-)psychologischen Themen. Was mich besonders freut, ist, dass es die Schlüsselartikel Unternehmenskultur und Fehlerkultur auf Platz 6 bzw. Platz 17 geschafft haben, obwohl das eher Spezialthemen sind, und dass meine Lästereien zum Thema Leitbild (und Führungsgrundsätze) immerhin auf Platz 20 gekommen sind.

    Bemerkenswert auch, dass mehrere Artikel zum Umgang mit Konflikten es ganz weit nach oben geschafft haben, mit Konfliktfähigkeit auf Platz 2, Konflikteskalation auf 11 und Konfliktscheu (ja!!) immerhin noch auf Platz 19. Das lässt erkennen, dass solche Seiten eben nicht nur von Change Managern gelesen werden, sondern ein breiteres Publikum ansprechen – und es lässt hoffen, dass auch die Artikel zur Vorbereitung von Konfliktgesprächen und zur "nachhaltigen" Konfliktlösung, die ich 2020 neu auf die Website gestellt habe, viele Leserinnen finden werden. Eine breitere Zeilgruppe sprechen auch andere Artikel der Spitzengruppe an, wie Empathie, Angst, Wahrnehmung und Vertrauen. Ich freue mich, dass die Website mit diesen Themen eine Reichweite weit über die Zielgruppe der Change Manager entfaltet.

  • Organisations-psychologische Spitzenreiter
  • "Laufkundschaft" und "Stammkunden": Beide willkommen!

     

    Überraschend informativ ist auch die Auswertung, was die beliebtesten Rubriken der Website sind. Wenn man den Median zugrundelegt, also die typische Abrufhäufigkeit der jeweiligen Rubrik, liegen die Artikel zu psychologischen Themen deutlich vor dem Arbeitsrecht, das in den Anfangsjahren an der Spitze lag. Offenkundig sind diese Artikel für ein breiteres Publikum von Interesse und sprechen nicht nur Change-Spezialisten an. Mit den Artikeln über Konflikte folgt ein weiteres Themenfeld auf Platz 4, das für ein breiteres Publikum von Interesse ist. Erst ab Platz 3 folgen die Change-spezifischen Rubriken.

  • Themen von breitem Interesse weit vorne
  • Die beliebtesten Rubriken sind die, die auch ein breiteres Publikum ansprechen (Median pro Rubrik, Jahr 2019)
    Abb. 3: Die beliebtesten Rubriken sind die, die auch ein breiteres Publikum ansprechen (Median pro Rubrik, Gesamtjahr 2019)

  • Die beliebtesten Rubriken
  • Durchschnittlich zwei bis drei Seitenaufrufe pro Besucherin weist die Statistik aus – ist das eine gute oder schlechte Zahl? Detailliertere Analysen zeigen, dass sehr viele Besucher überhaupt nur eine Seite abrufen und die Website dann wieder verlassen. Das gilt besonders für die Arbeitsrechtsseiten, die dank ihrer guten Suchmaschinen-Platzierung offenkundig nicht nur von Change Managern ins Auge springen, sondern auch vielen Betroffenen. Doch auch viele andere Seiten werden direkt aus der Suchmaschine von Besuchern angesprungen, die nur ganz gezielt nach einem Stichwort suchen, und sich dann gleich wieder verabschieden. Doch scheinen viele von ihnen mit dem Ergebnis ihrer Recherche zufrieden gewesen zu sein, denn sonst hätten diese Seiten in den Suchmaschinen an Boden verloren. Auch gelegentliche direkte Feedbacks geben Anlass zur Hoffnung.

  • Zwei bis drei Seiten pro Besucher
  • Selbstverständlich sind uns auch Besucher willkommen, die sich nur für ein einziges Thema interessieren – aber sie drücken natürlich die Anzahl der durchschnittlich aufgerufenen Seiten. Am anderen Ende stehen Besucher, die sich sehr intensiv auf der Site bewegen und zuweilen mehrere Stunden hier verbringen. Doch "im Durchschnitt kommt der Durchschnitt heraus": Offenbar bewegt sich die Website genau wie mancher Einzelhändler zwischen "Laufkundschaft" und treuen "Stammkunden", und wir strengen uns an, um besonders auch letzteren genügend Nutzen zu bieten, damit sich eine regelmäßige Wiederkehr für sie lohnt.

  • "Laufkundschaft" und "Stammkunden
  • Erkenntnisse und Schlussfolgerungen

     

    Was lernen wir nun aus der ganzen Statistik? Zunächst wohl, dass es keineswegs nur eine kleine Minderheit ist, die sich im deutschen Sprachraum für das Themenfeld Change Management interessiert. Es ist kaum möglich, von der Zahl der jährlichen Besucher auf die Größe der Community zu schließen, weil diese Zahl – rund 2,7 Millionen – genau wie die Zahl der jährlichen Fluggäste einer Airline Mehrfachnutzer ebenso enthält wie Einmalbesucher, und weil sie zudem nichts über die Zahl derjenigen sagt, die auch oder ausschließlich mit anderen Airlines geflogen sind. Nicht jeder, der sich für Change Management interessiert oder auf diesem Feld arbeitet, recherchiert dazu ja ständig im Internet, und umgekehrt ist nicht jeder, der zum Beispiel aufgrund einer Google-Referenz auf einer unserer Seiten landet, jemand, der ein überdauerndes Interesse Change Management mitbringt.

    Mit allen Unsicherheiten schätze ich die Zahl der ernst- und dauerhaft Interessierten auf vielleicht eine Million, was, verglichen mit der Zahl der Führungskräfte in Deutschland – die laut BrandEins bei 3,9 Millionen liegt – gar nicht so wenig ist. Vieles spricht auch dafür, dass diese Community kontinuierlich wächst, einfach weil Nachwuchs-Führungskräfte heute schon im Studium viel intensiver mit Change Management in Berührung kommen als meine Generation, die vor mehr als 30 Jahren studiert hat.

  • Keine ganz kleine Community
  • Bemerkenswert finde ich weiterhin das starke Interesse an psychologischen Themen. In meinen Anfangsjahren reagierten noch viele Führungskräfte verunsichert, wenn sie bemerkten, dass sie es mit einem Psychologen zu tun hatten; sie assoziierten Couch und Freud und fürchteten, durchschaut zu werden. Heute ist das Verhältnis zur Psychologie unverkrampfter. Viele Manager der mittleren und jüngeren Generation interessieren sich für Psychologie und haben sich zum Teil recht intensiv damit beschäftigt – auch wenn sich manche für meinen Geschmack zu sehr an populären Modethemen wie "emotionale Intelligenz", "rechtshirniges Denken" und anderen mäßig fundierten Saisonartikeln orientieren. Doch ist die Bereitschaft groß, sich intensiv mit den psychologischen Grundlagen des Change Management zu beschäftigen – die hohe Nachfrage nach den Artikeln der Rubrik Psychologie der Veränderung beweist es.

  • Großes Interesse an Psychologie
  • Ehrlich gesagt, ist es gar nicht so einfach, aus Daten zu lernen, wenn die erzielten Ergebnisse die optimistischsten Erwartungen bei Weitem übertreffen. Aber man darf ja auch positive Erkenntnisse aus den quantitativen Rückmeldungen ziehen – wie etwa, dass die Strategie hinter dieser Website offenbar aufgegangen ist, die wir vor 20 Jahren formuliert haben: Wir wollten das Internet als unseren Weg der "Marktkommunikation" nutzen, fanden aber, dass die Welt nichts weniger braucht als eine weitere Berater-Website, auf der wieder jemand erklärt, weshalb er der Größte und Schlaueste ist. Stattdessen wollten wir allen Interessierten möglichst greifbaren Nutzen bieten – auch in der Hoffnung, dass sie, wenn sie einmal eine etwas schwierigere Change-Herausforderung vor sich haben, auf uns zurückkommen. Das hat in Summe recht gut funktioniert – und uns weit mehr Besucher und einen höheren Bekanntheitsgrad eingebracht als wir uns erträumt haben.

  • Strategie ist aufgegangen
  • Eine weitere wichtige Erkenntnis ist aus meiner Sicht, dass Ausführlichkeit auch in der heutigen Zeit offenbar kein Erfolgshindernis ist. Nicht alle, aber viele (und aus meiner persönlichen Sicht die besten) Artikel dieser Website sind relativ lange: Ausgedruckt kommen sie durchaus mal 10 oder 15 Seiten. Das tut aber offenbar weder dem Erfolg der Website Abbruch noch dem der betreffenden Artikel. Ich habe dazu keine Daten, aber tendenziell scheint es sogar umgekehrt zu sein. So zählt zum Beispiel kaum einer der oben aufgeführten Top-20-Artikel zu den kürzeren.

    Das finde ich insofern bemerkenswert, als ich im Laufe der letzten Jahre viele durchaus wohlmeinende Ratschläge und Ermahnungen zu hören bekam, ich sollte mich kürzer fassen, angesichts der angeblich immer kürzer werdenden Aufmerksamkeitsspanne der heutigen Leserinnen. Klingt einleuchtend, stimmt aber offenbar nicht: Offenbar sind viele Leute bereit, auch längere Texte zu lesen – sofern der Inhalt es rechtfertigt.

  • Ausführlichkeit offenbar kein Erfolgshindernis
  • Zukunftsperspektiven: Internationalisierung und Nachfolge

     

    Wie geht es weiter? Eine Weichenstellung wäre ohne Zweifel geeignet, wie man es an der Börse auszudrücken pflegt, neue "Wachstumsphantasien" zu wecken: Das wäre die Entscheidung, eine englischsprachige Version der Website aufzubauen. Doch den Anregungen, Wünschen und Forderungen in dieser Richtung widersetzen wir uns seit Jahren, weil das einfach unsere Möglichkeiten übersteigt. Das wäre nur gemeinsam mit einem internationalen Partner zu bewerkstelligen, und der ist derzeit nicht in Sicht. Heute wären wir – obwohl wir natürlich auch auf Englisch arbeiten – überhaupt nicht dazu in der Lage, Beratungsanfragen aus dem internationalen Raum zu bedienen. Doch für Anfragen aus dem internationalen Raum sind wir offen.

  • Wachstums-
    potenzial: Englische Version
  • Mittelfristig steht die Website aber vor einer noch größeren Herausforderung, nämlich, die eigene Zukunft zu sichern. Winfried Berner, der Hauptautor und Betreiber dieser Website, hat mittlerweile das Rentenalter erreicht. Auch wenn er noch nicht ans Aufhören denkt, ist doch absehbar, dass er diese Aufgabe nicht in alle Zukunft efüllen will und kann. Um den Fortbestand der Website zu sichern, muss daher eine Nachfolge gefunden werden. Trotz einiger vielversprechender Gespräche zeichnet sich hier bislang keine Lösung ab.

  • Ungeklärte Nachfolge
  • Die Herausforderung besteht im Kern darin, hierfür ein Geschäftsmodell zu finden, welches das Interesse an der Sache mit einem wirtschaftlichen Nutzen verbindet. Die bestehende Website generiert mindestens zwei Dinge, die prinzipiell von wirtschaftlichem Wert sind, nämlich erstens eine Nachfrage nach Change-Beratung und zweitens eine hohe Reputation für Sachkunde, die sich in einer gewissen "Alleinstellung" niederschlägt – und damit auch in besseren Preisen. Den so geweckten Erwartungen muss man dann freilich auch gerecht werden, was wiederum eine gewisse Erfahrung voraussetzt.

    Damit würde sich die Übernahme der Website wohl am ehesten für eine Beratungsfirma anbieten, die auf diesem Feld bereits tätig ist, aber ihr Geschäft im deutschsprachigen Markt ausbauen und/oder anhand einer Suchmaschinen-starken Marke internationalisieren will. Aber auch andere Geschäftsmodelle sind denkbar, etwa im Rahmen einer Non-Profit-Organisation oder Stiftung. Wer hierzu Überlegungen, Vorschläge oder konkrete Geschäftsideen hat, ist gerne eingeladen, mit uns Kontakt aufzunehmen.

  • Weiterentwick-lung des Geschäftsmodells
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    Website-Konzept
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